gottlos in Bremen http://gottlosinbremen.blogsport.de " die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik." Karl Marx 1844 Wed, 07 Mar 2018 21:49:22 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Erdogans Kolonne in Bremen und die SPD http://gottlosinbremen.blogsport.de/2018/03/07/erdogans-kolonne-in-bremen-und-die-spd/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2018/03/07/erdogans-kolonne-in-bremen-und-die-spd/#comments Wed, 07 Mar 2018 21:49:22 +0000 Administrator Allgemein http://gottlosinbremen.blogsport.de/2018/03/07/erdogans-kolonne-in-bremen-und-die-spd/ Die UETD, der direkte europäische Ableger der islamistischen Partei des türkischen Präsidenten Erdogan, AKP, baut auch in Bremen ihre Strukturen aus. So wurden unlängst „Ortsvereine“ in einigen Bremer Stadtteilen gegründet. Die Bremer Zentrale befindet sich in Gröpelingen, in der Ortstr. 14, in dem sich auch der Fußballverein Vatan Sport befindet. Vatan Sport ist Mitglied bei DITIB, dem vom türkischen Religionsministerium gesteuerten islamischem Dachverband mit 6 Moscheen in Bremen.
Ein Büro der UETD wurde unlängst in Hemelingen eröffnet. Eine weiteres Büro in Blumenthal, im Neuenkirchener Weg 22.

Der bremer Regionalleiter der islamisch/faschistischen Partei, Burak Cayli, machte denn auch in den Stadtteilen Vorstellungsgespräche. So gibt es ein nettes Bild mit dem Blumenthaler Ortsamtsleiter Peter Nowack, SPD. Der Bremer Gauleiter der AKP scheint die besondere Nähe der SPD zu suchen. So gibt es auch nette Erinnerungsfotos mit dem Bürgermeister Sieling aus dem Bürgerschaftswahlkampf 2015 und dem SPD Abgeordnete Mehmet Acar.
Außenminister Gabriel verspricht dem türkischen Militär die Nachrüstung deutscher Leopard Panzer, vor der Yüksel Freilassung werden massenhaft Rüstungsexporte in die Türkei genehmigt. Den SPD Genossen scheint auf allen Ebenen das Gespür zu fehlen, zu Despoten wie dem informellen Anführer der Moslem Brüder, Erdogan, auf Distanz zu gehen. Oder es einfach blinder Gehorsam für die Exportinteressen des deutschen Großkapitals.

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Kirche verliert Mitglieder http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/12/22/kirche-verliert-mitglieder/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/12/22/kirche-verliert-mitglieder/#comments Fri, 22 Dec 2017 22:16:29 +0000 Administrator Allgemein http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/12/22/kirche-verliert-mitglieder/ Ende Dezember wurden die Zahlen der Statistischen Landesamtes Bremen zu den kirchlichen Verhältnissen 2016 für die Stadt Bremen veröffentlicht. Die Mitgliederzahl der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) sanken von 204 057 in 2015 auf lediglich noch 196 443 zum 31.Dezember 2016. Darin sind noch ca. 12 500 Mitglieder enthalten, die gar nicht in Bremen wohnen (Große Kirche Bremerhaven, Ihlpol, Platjenwerbe, Beckedorf, Uphusen und Bollen) Somit verbleiben nur noch ca. 184 000 BEK Mitglieder innerhalb der Stadtgrenzen. Gemessen an der Einwohnerzahl Bremens kommt gerade noch eine Quote von 32,6 dabei heraus.

Bei den Taufen von Kindern geht es ebenfalls abwärts. Gerade noch 1030 Gänge zum Taufbecken waren es innerhalb der Stadtgrenzen. Das entspricht einem Anteil von knapp über 18 Prozent aller Neugeborenen. Noch drastischer war der Einbruch bei den Konfirmationen. Wurden 2015 noch 1456 junge Menschen konfirmiert, brach die Zahl für 2016 um über 18 Prozent auf 1193 Konfirmanden ein. Kirchliche Trauungen und Bestattungen gingen ebenfalls zurück.

Steigende Bildung, die Durchdringung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ins Alltagsbewußtsein nagen an den kirchlichen Dogmen und Märchengeschichten. Um so missionarischer und intensiver werden die Versuche von Kirche und Staat diesen Trend zu stoppen. 500 Millionen Euro aus staatlichen Steuereinnahmen für die Luther Jubelfeiern im „Reformationsjahr“ sind dafür ein deutlicher Beleg.

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Staatsgelder für Mission http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/12/15/staatsgelder-fuer-mission/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/12/15/staatsgelder-fuer-mission/#comments Fri, 15 Dec 2017 11:58:58 +0000 Administrator Allgemein Kirche - Geld und Vermögen http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/12/15/staatsgelder-fuer-mission/ Weitere Million aus dem Bremer Haushalt für christliche Missionierung

Da frohlockten die Delegierten des Kirchentages der evangelischen Kirche in Bremen (BEK) am 29. November, als ihnen die frohe Botschaft überbracht wurde, dass aus dem kommunalen, sonst meist klammen, bremischen Haushalt ab 2018 jährlich eine weitere zusätzliche Million Euro in die evangelischen Kindergärten fließt. Lange hatte die Kirche für die Erhöhung des Zuschusses gekämpft. Die BEK hatte moniert, dass sie aus eigenen Mitteln die Instandhaltung der eigenen kirchlichen Kindergärten aufbringen muss und fühlte sich benachteiligt. Dank ihrer Machtstellung, gerichtlichen Klagen und zahlreicher politischer Verbindungen ist es den Christen nunmehr gelungen die Zusatzeinnahme für ihr zentrales Missionierungsinstrument, die Kindergärten, zu vermelden.

Die Finanzchefin der BEK, Bärbel Ludewig stellte auf dem Kirchentag den Haushalt der BEK und des Landesverbandes der evangelischen Kindertageseinrichtungen vor. Die evangelischen Kindergärten und Krippen der BEK haben in 2018 einen Etat von 62 Millionen Euro. 6 Millionen, also etwa 10 Prozent des Gesamtetats davon stammen aus Kirchensteuermitteln. Den größten Teil der Betriebskosten immerhin 56 Millionen erhält die Kirche vom Staat aus dem allgemeinen Steueraufkommen aller Bürger und auch gut verdienende Eltern werden über Beiträge zur Finanzierung herangezogen. Die Kindertageseinrichtungen sind der einzige Bereich sozialer Arbeit in der Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden, der vom Kirchensteueraufkommen nennenswert profitiert. Pflegeheime, christliche Krankenhäuser, Obdachlosenunterkünfte werden komplett vom Staat oder Sozialversicherungen finanziert.

Diese besondere Zuwendung der Kirche für die Kindergärten hat ihren Grund. Anders als die verlautbarten Gründe glauben machen wollen sind die Kindergärten aus Sicht der Kirche vor allem die zentrale Einrichtung zur Missionierung. In den Altersgruppen der unter 45-jährigen stellen die Konfessionslosen schon jetzt die Mehrheit der Bevölkerung. Die ca. 3500 Euro, die die evangelische Kirche Bremens in drei Jahren Kindergarten in jedes dort angemeldete Kind investiert sind schon nach 8 Jahren Kirchensteuerzahlung einer DurchschnittsverdienerIn wieder erwirtschaftet. Gelingt es der AbgängerIn eines evangelischen Kindergartens 20 Jahre später einen Job mit 5000 Euro Brutto zu ergattern, sind die „Investitionen“ schon nach weniger als 3 Jahren durch Kirchensteuerzahlungen amortisiert. Zuschüsse zu Kindergärten sind also eine Zukunftsinvestition im Sinne einer langfristiger Kundenbindung.

Als Beleg dieser These der Missionierungsauftrags der Kindergärten seien einige kurze Passagen aus den Konzepten kirchlicher Einrichtungen und führender Kirchenleute zitiert. Auf der Webseite der Matthäus Gemeinde in Huchting ist zu lesen:

„Dass wir ein evangelischer Kindergarten sind, spiegelt sich in den Inhalten unserer täglichen Arbeit wieder. Eingebunden in eine verantwortliche Pädagogik, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert, sollen sie hören und erleben, dass sie von Gott geliebt werden. Wichtig ist uns hierbei, dass Kinder die bei uns angemeldet sind, an religionspädagogischen Angeboten wie z.B. Kindergartengottesdienste und „Kinderstunden“ in denen biblische Geschichten, Gebete und christliche Inhalte vermittelt werden, teilnehmen.“

Bei der Kirchengemeinde Sodenmatt hört sich dieser Missionsauftrag wie folgt an:

„Auf einfache und spannende Weise lernen die Kinder in altersdifferenten Gruppen einmal in der Woche Geschichten aus der Bibel kennen. Auch das Beten und der Gottesdienst gehören zur religiösen Erziehung.“

Die Ex Bischöfin Margot Käßmann legte in einem Interview mit der evangelikalen Medienagentur IDEA folgende Auffassung dar

„Die EKD befasse sich schon viele Jahre mit der Säkularisierung: Aber das eine Konzept als Allheilmittel gibt es eben nicht. Als Reaktion auf diese Entwicklung habe die Kirche zum Beispiel viel in die Gründung evangelischer Schulen im Osten Deutschlands investiert. Dadurch erreiche sie zahlreiche Kinder, die in nichtchristlichen Haushalten aufgewachsen seien. Die Investition in evangelische Kindertagesstätten habe sich ebenso gelohnt: Auch dort werden Kinder an den christlichen Glauben herangeführt.“

zitiert nach IDEA vom 17.10.2017

Auch der ehemalige Bischof Huber äußerte sich 2011 entsprechend.

„Erstens bieten sich missionarische Chancen für die christlichen Kindertagesstätten. Indem sie
ungetauften Kindern inspirierende Erlebnisse mit dem Bildungsmaterial des christlichen Glaubens ermöglichen, laden sie auf … unaufdringliche Weise zum Glauben an Jesus Christus ein“.

In Bremen werden gegenwärtig noch gerade 25 Prozent der Kinder eines Geburtsjahrganges getauft. Die Tendenz ist dabei weiter rückläufig. In 2016 waren in der Stadt Bremen gerade noch 33 Prozent der Bevölkerung Mitglied in der Evangelischen Kirche. Längst haben die Kirchen darauf reagiert und antworten mit massiven Anstrengungen zur Missionierung. Kulturprojekte, das Jugendmissionsprojekt „Lighthouse“ und der erhebliche Ausbau der evangelischen Kindergarten und Krippenangebote sind die Antwort der Kirche auf die Säkularisierung der Gesellschaft. Innerhalb der Kirchen gewinnen dabei die streng Gläubigen, in der BEK die Evangelikalen an Einfluss. Für die zentralen Missionsprojekte für Jugendliche und Zugewanderte hat die BEK ausgewiesene Evangelikale Geistliche (Aktivisten innerhalb der Evangelischen Allianz) verantwortlich gemacht.

Zusätzlich sollte nicht übersehen werden, dass in Stadtteilen, die über eine gemischte Sozialstruktur, etwa ohne große Sozialwohnungsbaukomplexe oder „Villenviertel“ verfügen, die Existenz der kirchlichen Kindergärten erheblich zur Desintegration beiträgt. Aufstiegsorientierte Eltern steuern gezielt christliche Kindergärten an. Hier werden oft Zusatzangebote, wie englische Spracheinheiten unterbreitet und bei vielen Eltern steht auch die Vermutung im Vordergrund, dass der Anteil von Zuwandererkindern aus muslimischen Elternhäusern dort nicht so hoch ist. Vielfach haben die christlichen Kitas das Image des Kindergartens der „feinen Leute“. Diese gezielte Anmeldung wirkt faktisch gegen sozialen Integration und trägt erheblich zur Entwicklung von parallelen gesellschaftlichen Strukturen bei.

Bedauerlich ist, dass die politische Gesellschaft in der Bremer Regierung und dem handelnden Staatsapparat diese Entwicklung fördert. Dies gilt um so mehr als auch alle kirchenfernen Menschen und sogar solche, die bewusst aus den Kirchen ausgetreten sind, aus ihren allgemeinen Steuerabgaben, der Einkommenssteuer und den Umsatzsteuern zur Ausweitung kirchlicher missionarischer Angebote herangezogen werden.

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Evangelikaler bei AfD Jugend http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/11/09/evangelikaler-bei-afd-jugend/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/11/09/evangelikaler-bei-afd-jugend/#comments Thu, 09 Nov 2017 20:41:34 +0000 Administrator Allgemein Evangelikale http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/11/09/evangelikaler-bei-afd-jugend/ Das Medienmagazin der evangelischen Allianz – idea – vermeldete am 9. November, als einen von drei Topartikeln den Auftritt des Evangelikalen Lehmann bei der AfD Jugend in Dresden.

„Evangelist Theo Lehmann sprach bei der AfD-Jugendorganisation

Dresden (idea) – Der Evangelist und Pfarrer Theo Lehmann (Chemnitz) hat einen Vortrag bei der Jugendorganisation der AfD in Dresden, der „Jungen Alternative“, gehalten. Der 83-Jährige spracham 4. November zum Thema „Die Stasi war immer dabei“. Lehmann hatte in der DDR in seinen Jugendgottesdiensten bis zu 5.000 Besucher. Seine Predigten enthielten politische Witze und Gedichte, die das SED-Regime aufs Korn nahmen. Die Stasi setzte deshalb eine Reihe Inoffizieller Mitarbeiter auf ihn an – bis hinein in sein familiäres Umfeld.
Bedford-Strohm und Kardinal Marx an der Kirchenspitze „völlig fehl am Platze“

zu Lehmann aus Wikpedia
„Von 1976 bis zu seiner Pensionierung 1998 war er Landesevangelist der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens…“
„Lehmann sucht im Rahmen seines missionarischen Dienstes die intensive Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und Freikirchen.
2004 orientierte er gläubige Christen auf ein nach seiner Ansicht bevorstehendes neues Märtyrertum: „Wir sollten die Atempause benutzen, um uns auf Zeiten vorzubereiten, in denen Christsein nicht mehr geil, sondern gefährlich ist. Was wir brauchen, sind bibelfeste und notfalls auch feuerfeste, KZ-fähige Christen.“ Lehmann unterzeichnete 2012 eine Erklärung von Kirchenmitgliedern, nach der „praktizierte Homosexualität mit der Heiligen Schrift nicht vereinbar“ sei.[3][4]
Auch im Alter ist er noch politisch aktiv, indem er sich zu aktuellen Themen äußert und Demonstrationen von Pegida besucht [5].“

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Evangelikaler Bischof will mit AfD kuscheln. http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/27/evangelikaler-bischof-will-mit-afd-kuscheln/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/27/evangelikaler-bischof-will-mit-afd-kuscheln/#comments Wed, 27 Sep 2017 21:16:14 +0000 Administrator Allgemein Evangelikale http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/27/evangelikaler-bischof-will-mit-afd-kuscheln/ Der evangelische Bischof von Sachsen, Carsten Rentzing, der dem evangelikalen Spektrum nahe steht, so gehörte er zu den Erstunterzeichner des evangelikalen Aufrufs „Zeit zum Aufstehen“, hat seine inhaltliche Distanzlosigkeit zur AfD deutlich unterstrichen. In einer Erklärung zur Bundestagswahl ( Siehe unten) möchte er die AfD als „normale“ Partei behandeln.
Hintergrund ist sicherlich auch, dass die drei Direktmandate der AfD im evangelikalen Bibelgürtel rings um Dresden liegen. Hier hatte auch Rentzing eine Anstellung als Pastor bevor er zum Bischof gewählt wurde. In den dortigen Dörfern sind die Pastoren und die Bibel noch ein gewichtiger Faktor. Ein für die neuen Bundesländer ungewöhnliche Ausnahme.
Auch die Ehe für alle ist ihm ein Greuel. Laut Rentzing sage die Bibel, „dass die homosexuelle Lebensweise nicht dem Willen Gottes“ entspreche. 

Rentzings Erklärung:
25. September 2017
„Im neuen Bundestag das Gemeinwohl aller im Blick haben
Statement von Landesbischof Dr. Carsten Rentzing zur Bundestagswahl
„Diese Wahl hat das hohe Gut einer freien und geheimen Wahl auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nochmals verdeutlicht. Vor allem die hohe Wahlbeteiligung begrüße ich dabei ausdrücklich. Sie ist Ausdruck für ein prinzipielles Interesse der Menschen an dem weiteren Weg unseres Landes. Wir können auf die Beteiligung  der Bürgerinnen und Bürger nicht verzichten, denn wir brauchen sie zur Gestaltung zukünftiger Herausforderungen.
Dass wir Wahlen in dieser Art und Weise durchführen können, ist ein besonderer Wert! In vielen Ländern dieser Welt ist dies so nicht der Fall.  Auch  in unserer deutschen Geschichte war das in den vergangenen Generationen nicht immer so. Viele, vor allem Bürger, die die DDR-Zeit bewusst erlebten, werden sich daran erinnern. Die Forderung nach freien Wahlen war unter anderem ein zentraler Punkt der damaligen Bürgerrechtsbewegung.
Der 19. Deutsche Bundestag hat sich im Vergleich zur letzten Legislatur mit dem Wiedereinzug der FDP und dem ersten Einzug der AfD um zwei Parteien erweitert. Diese Erweiterung ist Ausdruck der politischen Vielfalt unserer Gesellschaft. Wir können eine solche Vielfalt nicht nur theoretisch wollen, sondern müssen sie auch dann akzeptieren, auch wenn sie nicht den persönlichen Vorstellungen entspricht. Weder die Stigmatisierung politisch konträrer Auffassungen noch die Fortsetzung ständiger verbaler Grenzüberschreitungen sind jetzt der Weg, der in unserer Gesellschaft weitergegangen werden darf.
Vor diesem Hintergrund erhoffe ich eine Gesprächsbereitschaft von allen gewählten Abgeordneten des neuen Bundestages. Ich verbinde damit zugleich die Hoffnung, dass sich die ausgleichenden und staatstragenden Kräfte in Parlament und Regierung zusammenfinden, die das Gemeinwohl aller im Blick haben. Dies schließt auch einen angstfreien und vernünftigen Umgang aller Bundestagsparteien miteinander ein.
Vor dem Hintergrund des Wahlergebnisses in Sachsen mit der AfD als stärkster Partei in unserem Bundesland sehe ich es als eine besondere Herausforderung an, die gesellschaftliche Debatte aufzugreifen und für Begegnungen offen zu sein. Dabei muss dieser Austausch geprägt sein von gegenseitigem Respekt, um Diffamierungen jedweder Art zu vermeiden. Von Äußerungen, die die Würde des Menschen verletzen, möchte ich mich ausdrücklich abgrenzen.“

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Evangelikale Medienagentur wirbt für AfD http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/12/evangelikale-medienagentur-wirbt-fuer-afd/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/12/evangelikale-medienagentur-wirbt-fuer-afd/#comments Tue, 12 Sep 2017 21:10:31 +0000 Administrator Allgemein http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/12/evangelikale-medienagentur-wirbt-fuer-afd/ Frühere CDU-Politikerin und Bürgerrechtlerin hält die AfD für wählbar
Wetzlar (idea) – Eine der ehemaligen führenden DDR-Bürgerrechtlerinnen, Vera Lengsfeld, hält die AfD für wählbar. Diese Ansicht vertritt sie in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur idea. Die 65-Jährige war von 1990 bis 2005 Bundestagsabgeordnete, zunächst für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Sie äußert sich in der idea-Rubrik „Pro und Kontra“ zur Frage, ob Christen die AfD wählen dürfen. Wie Lengsfeld schreibt, decken sich die inhaltlichen Forderungen der AfD in weitesten Teilen mit denen des CDU-Wahlprogramms von 2002: „Eine Warnung an Christen vor der Union hat es damals nicht gegeben.“ Nicht die AfD sei demokratiegefährdend, sondern der Umgang mit ihr. So würden Plakate zerstört, Wahlhelfer attackiert und Autos ihrer Politiker angezündet: „Es wird nicht debattiert, sondern diffamiert.“
Lengsfeld: „Deshalb stimme ich für eine starke Opposition“
Demokratie brauche aber Debatte und eine aktive Opposition. Beides hätten die Altparteien in den letzten Jahren vermissen lassen: „Deshalb stimme ich für eine starke Opposition.“ Lengsfeld kritisiert in dem Beitrag auch führende Repräsentanten der Kirchen. So warnten der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (beide München) „bei jeder sich bietenden Gelegenheit vor der AfD“. Unvergessen sei, dass beide beim Besuch des Tempelbergs im Oktober 2016 in Jerusalem ihre Kreuze abgelegt hätten. Lengsfeld: „Ich wünschte mir, sie würden sich mit diesem Eifer für verfolgte Christen einsetzen.“

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Motschmann, Tassis und Mäurer http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/07/motschmann-tassis-und-maeurer/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/07/motschmann-tassis-und-maeurer/#comments Thu, 07 Sep 2017 18:41:20 +0000 Administrator Allgemein http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/09/07/motschmann-tassis-und-maeurer/ Eine seltsame Kandidatenkonstellation hat sich die evangelische Kirchengemeinde in Habenhausen zur Bundestagswahl eingeladen.
Ist aber schon sehr entlarvend, welches Spektrum diese Kirchengemeinde für würdig hält, Demokratie und christliches Engagement zu diskutieren. .


Aus dem Text der Kirchengemeinde

„Ökumenische Gespräche: Demokratie ohne Vertrauen? Christen aus den Parteien im Gespräch
19:30 Uhr Gemeindezentrum in Arsten
Einen guten Monat vor dem Reformationstag am 31. Oktober findet die Bundestagswahl statt. Im Vorfeld möchten wir die politische Debatte in unserer Gemeinde befeuern. Seit Jahren erleidet unsere Demokratie einen sichtbaren Vertrauensverlust, der sich in geringer Wahlbeteiligung und in der Zustimmung zu Positionen äußert, die die politische Struktur unseres Landes als solche in Frage stellt. Eine gewisse Lagerbildung bzw. Spaltung ist in unserer Gesellschaft unverkennbar. Darunter leiden besonders die großen Parteien. Wir haben Politiker von SPD, CDU und AfD, die sich als Christen verstehen, eingeladen, sich dazu auf offener Bühne auszutauschen. Es werden Elisabeth Motschmann, Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete, Innensenator Ulrich Mäurer von der SPD sowie das letzte verbliebene Bürgerschaftsmitglied der AfD Alexander Tassis in der Arster Kirche ein Podium bestreiten. Moderieren wird auch hier unser Gemeindevertretungsvorsitzender Friedrich Caron.“

Allerdings fällt bei Betrachtung der letzten Jahre auf: Die stehen in ihren Parteien alle am rechten Rand. Wohl eher kein Zufall dass ihr gemeinsamer Nenner Gottesglaube ist.

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Bibeltreue fordern Abtreibungsverbot http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/08/28/bibeltreue-fordern-abtreibungsverbot/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/08/28/bibeltreue-fordern-abtreibungsverbot/#comments Mon, 28 Aug 2017 20:09:29 +0000 Administrator Allgemein Evangelikale http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/08/28/bibeltreue-fordern-abtreibungsverbot/ Sie ziehen wieder durch Berlin, erzkonservative katholische Bischöfe, evangelikale Bibeltreue und rechte Verfechter der deutschen Familie und fordern die Kriminalisierung von Abtreibung. Mit den „Märschen für das Leben“ treffen sich von Storch (AFD) mit den bundesweiten Aktivisten der „evangelischen Allianz“, dem Sammelbecken der Evangelikalen innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche am 16. September wieder in Berlin.

Aus verschiedenen Städten werden Busfahrten zur klerikalen Demo in Berlin angeboten. Ein Bus fährt aus Bremen, organisiert von der St. Martini Gemeinde in der Innenstadt. Die Martini Gemeinde, mit Pastor Olaf Latzel, gehört sowohl der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) als auch der evangelischen Allianz an. Die Martinigemeinde wird aus Kirchensteuermitteln finanziert. Darüber hinaus genießt die Martinigemeinde die zahlreichen steuerlichen Vorteile einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts und profitiert von den staatlichen Vergünstigungen für anerkannte Religionsgemeinschaften.

Im Schlepptau dieser evangelikalen Gemeinde befindet sich die „christliche Elterninitiative“ (CEI), die in der Hemmstr. 152 ein Wohnprojekt für alleinstehende junge Frauen mit Kleinkindern unterhält. Diese Wohneinrichtung ist als „praktische“ Alternative zu Abtreibungen konzipiert worden und wird derzeit mit Pflegesätzen aus dem Hause der Senatorin für Soziales finanziert.
Link zur Geschichte der CEI http://www.cei-bremen.de/geschichte-cei-bremen/

Mensch kann in Berlin gegen diese Geister der Vergangenheit protestieren. Das ist gut und richtig.
Hierzu der weg zum Aufruf: https://whatthefuck.noblogs.org/2017-2/aufruf/
Aber es ist sicherlich angeraten auch den örtlichen Sumpf zu betrachten, aus dem solchen zentralen Demonstrationen gespeist werden.

Abfahrt der evangelisch christlichen, dem mittelalterlichen Frauenbild nachtrauernden Demonstranten aus Bremen ist am 16. September um 6 Uhr morgens vor der Martinikirche.

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Mitgliederzahlen sinken http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/08/21/mitgliederzahlen-sinken/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/08/21/mitgliederzahlen-sinken/#comments Mon, 21 Aug 2017 10:22:24 +0000 Administrator Allgemein http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/08/21/mitgliederzahlen-sinken/ Bremen

Zahl der Kirchenmitglieder geht weiter drastisch zurück.

Unlängst veröffentlichte die Evangelische Kirche in Bremen (BEK) ihre Mitgliederzahlen zum 1.5.2017. Nur noch 197 032 kirchensteuerpflichtige Mitglieder zählte sie. Die EKD gab für den 31. 12. 2016 mit 196443 Mitglieder noch weniger an. Das waren ca. 6000 Mitglieder weniger als noch 10 Monate vorher zum 1.7.2016 mit 202 956.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die BEK nur das Stadtgebiet von Bremen, also ohne Bremerhaven umfasst. Nur die Gemeinde der „Großen Kirche“ in Bremerhaven mit ca. 4000 Mitgliedern und einige Umlandgemeinden (Uphusen, Ihlpol, Platjenwerbe usw. ) mit ca. 6000 Mitgliedern gehören zur BEK. Im Stadtgebiet Bremens leben also nur ca. 187 000 eingetragene Mitglieder der evangelischen Kirche.
Dies sind nur noch knapp ein Drittel der EinwohnerInnen Bremens.

Die Katholische Kirche kommt in Bremen zum 31.12.2016 auf 58 246 Mitglieder. Hier ist der Mitgliederschwund nicht so groß, da die katholische Kirche von der Zuwanderung aus Ländern wie Polen, Kroatien und Südeuropa profitiert. Ungefähr 12 000 Katholiken in Bremen haben keinen deutschen Pass.

Zusammen kommen die staatlich geförderten Kirchen noch auf ca. 43 Prozent der Bevölkerung. Eine stark überalterte, ständig schrumpfende Minderheit, die mit erheblichen staatlichen Unterstützungsmaßnahme am Leben erhalten wird. Ohne die staatliche Förderung der evangelischen Kindergärten mit missionarischem Charakter (4000 Plätze) oder dem kirchlichen Arbeitsrecht (Zwang zur Kirchenmitgliedschaft für ca. 8000 Beschäftigte in Bremen) wären die Mitgliederzahlen noch weitaus geringer.

Der Vergleich zu 1970 verdeutlicht die Talfahrt des organisierten Christentums.
Evangelisch 467 332 = 79 Prozent der Bevölkerung
Katholisch 61 022 = 10 Prozent der Bevölkerung

Quellen: Webseite der BEK / Transparenzseite, abgerufen am 18.8.2017, Statistisches Landesamt Bremen (Zahlen für 2015) und Webseite des Katholischen Gemeindeverbandes Bremen (Zahlen für 2016).

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Linker kriecht bei Evangelikalen http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/07/26/linker-kriecht-bei-evangelikalen/ http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/07/26/linker-kriecht-bei-evangelikalen/#comments Wed, 26 Jul 2017 12:27:56 +0000 Administrator Allgemein Evangelikale http://gottlosinbremen.blogsport.de/2017/07/26/linker-kriecht-bei-evangelikalen/ „Linken“ Führung biedert sich bei rechten Kirchenkreisen an.
Nach Gregor Gysi und Frau Wagenknecht hat nun auch Dietmar Bartsch seine Liebe für christliche Werte und Kirche entdeckt. Ausgerechnet dem Zentralorgan der rechten evangelikalen Christen, IDEA, gibt er ein Interview. Gysi lief sogar auf einem Kongress evangelikalen Verleger auf.
Diese Leute, IDEA, Evangelische Allianz und deren Netze, propagieren sonst Prediger wie Olaf Latzel, Parzany und Hahne. Sie rufen zu Märschen für das Leben und zu Protesten gegen die „Ehe für alle“ auf. Sie protegieren, die „Christen in der AfD“ und zahlreiche ihrer Schreiberlinge veröffentlichen auch in der „Jungen Freiheit“. „Schwulenheiler“, GenderhasserInnen wie Frau Kelle erscheinen als VertreterInnen der wahren Bibelauslegung auf den Titelseiten ihrer Printmagazine.
Entweder Gysi und Bartsch haben erhebliche Informationsdefizite oder sie betreiben eine gezielte Anbiederung an die herrschenden Eliten in Staat und Zivilgesellschaft. Denn es gilt, wer auf Bundesebene mit regieren will, muss ein positives Verhältnis zu NATO, Marktwirtschaft und Kirchen haben.
Gysi und Bartsch wissen: Regensburger Spatzen, Missbrauchsfälle in Einrichtungen der katholischen Kirche rings um den Globus, Vermögen der Kirchen in Deutschland von 500 Mrd. Euro, Geschäfte des Vatikan mit der MAFIA sind ein unschlagbarer Nachweis für den Führungsanspruch der Kirchen in Sachen Moral und Ethik.

„Linke“-Fraktionschef Bartsch
Kampf gegen die Kirchen war falsch
Der Fraktionsvorsitzende der „Linken“ im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch.
Berlin (idea) – Der Kampf der SED gegen die Kirchen war falsch. Er hat Menschen geschädigt und christliche Werte zerstört. Das sagte der Fraktionsvorsitzende der „Linken“ im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch (Berlin), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Nach seinen Worten sind im Namen des Sozialismus Fehler und Verbrechen begangen worden. Dem müsse sich seine Partei stellen. „Die Linke“ setze sich seit 27 Jahren intensiv mit ihrer Geschichte auseinander, etwa den Mauertoten in der DDR. Bartsch: „Wir wollen keine Mauern mehr bauen – es sind andere, die das heute wollen.“ „Die Linke“ habe einen entscheidenden Wandel vollzogen: Sie wolle Veränderungen nicht durch eine Diktatur, sondern durch die Bevölkerungsmehrheit legitimiert vollziehen. Es könne keinen Sozialismus ohne Demokratie geben. Leider stünden die Sozialisten „derzeit noch mit dem Rücken an der Wand“. Die linken Bewegungen hätten im 20. Jahrhundert schwere Niederlagen erlitten und sich teilweise auch selbst delegitimiert. 100 Jahre nach der Sozialistischen Oktoberrevolution in der Sowjetunion werde die Linke auf das Scheitern reduziert und mit Dingen in Verbindung gebracht, mit denen sie nichts zu tun habe. Marx erfährt „Popularitätsschub“ Laut Bartsch erfahren die Lehren von Karl Marx derzeit aber wieder einen „Popularitätsschub“. Dies sei angesichts der Krise des Kapitalismus nicht verwunderlich. Bartsch: „Wäre die Bergpredigt bereits realisiert, bräuchte es keinen Sozialismus geben.“ Marx habe eine sehr präzise Analyse und Kritik des Kapitalismus vorgenommen und zähle zu den bedeutendsten Deutschen. Allerdings sei der Sozialismus derzeit nirgendwo eingeführt. Zwar gebe es in Ecuador, Bolivien und in Venezuela positive Entwicklungen, aber im Moment kein Land, in dem ein demokratischer Sozialismus verwirklicht wäre.
„Eine Gesellschaft ohne Glauben wäre sehr problematisch“
Bartsch äußerte sich auch über sein Verhältnis zum christlichen Glauben. Er habe eine „klassische DDR-Erziehung genossen“: Er sei evangelisch getauft worden und habe als Kind mit Freude in einer Kinderbibel gelesen. Später habe er Religion wie Karl Marx gesehen, also als „Opium für das Volk“. In den letzten 20 Jahren habe sich sein Verhältnis zur Religion deutlich gewandelt. Als Linker könne man der Bibel viele Denkanregungen entnehmen. Allerdings könne er den Satz „Ich glaube an Gott“ nicht sagen. Bartsch: „Aber ich finde, dass eine Gesellschaft ohne Glauben sehr problematisch wäre.“ Christliche Werte hätten viel gemein mit einer solidarischen und gerechten Gesellschaft. Bartsch: „Was Christen Nächstenliebe nennen, nennen wir Solidarität.“

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