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Evangelikaler bei AfD Jugend

Das Medienmagazin der evangelischen Allianz – idea – vermeldete am 9. November, als einen von drei Topartikeln den Auftritt des Evangelikalen Lehmann bei der AfD Jugend in Dresden.

„Evangelist Theo Lehmann sprach bei der AfD-Jugendorganisation
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Evangelikaler Bischof will mit AfD kuscheln.

Der evangelische Bischof von Sachsen, Carsten Rentzing, der dem evangelikalen Spektrum nahe steht, so gehörte er zu den Erstunterzeichner des evangelikalen Aufrufs „Zeit zum Aufstehen“, hat seine inhaltliche Distanzlosigkeit zur AfD deutlich unterstrichen. In einer Erklärung zur Bundestagswahl ( Siehe unten) möchte er die AfD als „normale“ Partei behandeln.
Hintergrund ist sicherlich auch, dass die drei Direktmandate der AfD im evangelikalen Bibelgürtel rings um Dresden liegen. Hier hatte auch Rentzing eine Anstellung als Pastor bevor er zum Bischof gewählt wurde. In den dortigen Dörfern sind die Pastoren und die Bibel noch ein gewichtiger Faktor. Ein für die neuen Bundesländer ungewöhnliche Ausnahme.
Auch die Ehe für alle ist ihm ein Greuel. Laut Rentzing sage die Bibel, „dass die homosexuelle Lebensweise nicht dem Willen Gottes“ entspreche. 

Rentzings Erklärung:
25. September 2017
„Im neuen Bundestag das Gemeinwohl aller im Blick haben
Statement von Landesbischof Dr. Carsten Rentzing zur Bundestagswahl
„Diese Wahl hat das hohe Gut einer freien und geheimen Wahl auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nochmals verdeutlicht. Vor allem die hohe Wahlbeteiligung begrüße ich dabei ausdrücklich. Sie ist Ausdruck für ein prinzipielles Interesse der Menschen an dem weiteren Weg unseres Landes. Wir können auf die Beteiligung  der Bürgerinnen und Bürger nicht verzichten, denn wir brauchen sie zur Gestaltung zukünftiger Herausforderungen.
Dass wir Wahlen in dieser Art und Weise durchführen können, ist ein besonderer Wert! In vielen Ländern dieser Welt ist dies so nicht der Fall.  Auch  in unserer deutschen Geschichte war das in den vergangenen Generationen nicht immer so. Viele, vor allem Bürger, die die DDR-Zeit bewusst erlebten, werden sich daran erinnern. Die Forderung nach freien Wahlen war unter anderem ein zentraler Punkt der damaligen Bürgerrechtsbewegung.
Der 19. Deutsche Bundestag hat sich im Vergleich zur letzten Legislatur mit dem Wiedereinzug der FDP und dem ersten Einzug der AfD um zwei Parteien erweitert. Diese Erweiterung ist Ausdruck der politischen Vielfalt unserer Gesellschaft. Wir können eine solche Vielfalt nicht nur theoretisch wollen, sondern müssen sie auch dann akzeptieren, auch wenn sie nicht den persönlichen Vorstellungen entspricht. Weder die Stigmatisierung politisch konträrer Auffassungen noch die Fortsetzung ständiger verbaler Grenzüberschreitungen sind jetzt der Weg, der in unserer Gesellschaft weitergegangen werden darf.
Vor diesem Hintergrund erhoffe ich eine Gesprächsbereitschaft von allen gewählten Abgeordneten des neuen Bundestages. Ich verbinde damit zugleich die Hoffnung, dass sich die ausgleichenden und staatstragenden Kräfte in Parlament und Regierung zusammenfinden, die das Gemeinwohl aller im Blick haben. Dies schließt auch einen angstfreien und vernünftigen Umgang aller Bundestagsparteien miteinander ein.
Vor dem Hintergrund des Wahlergebnisses in Sachsen mit der AfD als stärkster Partei in unserem Bundesland sehe ich es als eine besondere Herausforderung an, die gesellschaftliche Debatte aufzugreifen und für Begegnungen offen zu sein. Dabei muss dieser Austausch geprägt sein von gegenseitigem Respekt, um Diffamierungen jedweder Art zu vermeiden. Von Äußerungen, die die Würde des Menschen verletzen, möchte ich mich ausdrücklich abgrenzen.“

Evangelikale Medienagentur wirbt für AfD

Frühere CDU-Politikerin und Bürgerrechtlerin hält die AfD für wählbar
Wetzlar (idea) – Eine der ehemaligen führenden DDR-Bürgerrechtlerinnen, Vera Lengsfeld, hält die AfD für wählbar. Diese Ansicht vertritt sie in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur idea. Die 65-Jährige war von 1990 bis 2005 Bundestagsabgeordnete, zunächst für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Sie äußert sich in der idea-Rubrik „Pro und Kontra“ zur Frage, ob Christen die AfD wählen dürfen. Wie Lengsfeld schreibt, decken sich die inhaltlichen Forderungen der AfD in weitesten Teilen mit denen des CDU-Wahlprogramms von 2002: „Eine Warnung an Christen vor der Union hat es damals nicht gegeben.“ Nicht die AfD sei demokratiegefährdend, sondern der Umgang mit ihr. (mehr…)

Motschmann, Tassis und Mäurer

Eine seltsame Kandidatenkonstellation hat sich die evangelische Kirchengemeinde in Habenhausen zur Bundestagswahl eingeladen.
Ist aber schon sehr entlarvend, welches Spektrum diese Kirchengemeinde für würdig hält, Demokratie und christliches Engagement zu diskutieren. .

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Bibeltreue fordern Abtreibungsverbot

Sie ziehen wieder durch Berlin, erzkonservative katholische Bischöfe, evangelikale Bibeltreue und rechte Verfechter der deutschen Familie und fordern die Kriminalisierung von Abtreibung. Mit den „Märschen für das Leben“ treffen sich von Storch (AFD) mit den bundesweiten Aktivisten der „evangelischen Allianz“, dem Sammelbecken der Evangelikalen innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche am 16. September wieder in Berlin. (mehr…)